Bei Projektladung entscheidet nicht die Tonnage, sondern die Geometrie. Ein Transformator, ein Kesselmodul oder ein Rotorblatt passt entweder durch die Luke und unter den Kran – oder eben nicht. Deshalb beginnt die Suche hier nicht beim Frachtmarkt, sondern bei den Maßen und Gewichten der Kolli.

Typische Ladungen

  • Anlagen- und Maschinenteile, Kesselmodule
  • Transformatoren und Generatoren
  • Windenergie-Komponenten: Türme, Gondeln, Rotorblätter
  • Bau- und Landmaschinen, Fahrzeuge, Yachten

Worauf es ankommt

  • Kranfähigkeit, Lukenmaße und freie Decksfläche werden gegen Kolli-Maße und Schwerpunkte gerechnet – bevor über die Rate gesprochen wird.
  • Stau- und Ladungssicherungsplan, bei kritischen Kolli mit Begutachtung und Freigabe.
  • Vor- und Nachlauf, Schwerlastkai und Umschlaggerät im Hafen sind Teil der Machbarkeit, nicht Nebensache.
  • Genehmigungen und Zeitfenster laufen oft länger als die Seereise selbst – früh anlegen.

Projektladung ist Einzelfertigung. Wir prüfen Machbarkeit und Tonnage anhand Ihrer Kolli-Liste und sagen früh, wenn eine Variante nicht trägt – das ist billiger als eine Absage kurz vor Verladung.

Häufig gefragt

Welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot zu Projektladung?

Eine Kolli-Liste mit Maßen, Einzelgewichten und Schwerpunkten, dazu Lade- und Löschhafen sowie das gewünschte Zeitfenster. Hilfreich sind außerdem Angaben zu Hebepunkten und zulässiger Kranhaken-Last. Mit diesen Daten lässt sich beurteilen, welche Tonnage überhaupt in Frage kommt – ohne sie ist jede Rate eine Schätzung.

Transportieren Sie auch Windenergie-Komponenten?

Ja. Türme, Gondeln und Rotorblätter zählen im europäischen Short Sea zu den regelmäßig bewegten Projektladungen. Maßgeblich sind Länge und Handhabung der Blätter sowie die Umschlagmöglichkeiten in den beteiligten Häfen; beides klären wir vor dem Abschluss.